Europäischer Depressionstag

15. Europäischer Depressionstag am 1. Oktober 2018: Depression und Vorurteile – Junge Erwachsene sind besonders betroffen

 

Die European Depression Association (EDA) ist eine Allianz aus Experten und Erfahrenen sowie medizinischen Fachkräften und Organisationen aus 17 europäischen Ländern. Seit 2004 setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Volkskrankheit Depression zu stärken – und das europaweit.

Durch unterschiedliche Veranstaltungen, Pressekonferenzen und Pressemappen vor dem 1. Oktober sowie Kooperation mit anderen Institutionen findet seit 2004 jährlich der „European Depression Day (EDD)“ statt.

Depression und Vorurteile – Junge Erwachsene sind besonders betroffen“ 

Die Anzahl der Menschen, die sich aufgrund einer Depression in Behandlung befinden, hat in den letzten zehn Jahren in allen Altersgruppen zugenommen. Dies ist vor allem ein Resultat einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit und einer gewissen Entstigmatisierung der Erkrankung. Auch die depressiven Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden häufiger diagnostiziert. „Depressive Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft allerdings leider immer noch mit einem eingeschränkten Wissen über die Erkrankung und Vorurteilen verbunden. Jüngere Menschen sehen sich vor dem Hintergrund der sich wandelnden Gesellschaft und der Familienstrukturen sowie durch soziale Medien neuen Herausforderungen und Belastungen ausgesetzt“, erläutert Professor Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor der Burghof-Klinik in Rinteln und Vertreter der European Depression Association (EDA) in Deutschland.

Das diesjährige Motto des Europäischen Depressionstages lautet: „Depression und Vorurteile – Junge Erwachsene sind besonders betroffen“. Auf einer Pressekonferenz in Berlin am 19. September 2018 wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Weitere Informationen unter Presse.

 

 

Depression: Verborgene Volkskrankheit

Depressive Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Phase betroffen (elf Prozent der Bevölkerung). Knapp vier Millionen Deutsche sind an Depressionen erkrankt. Trotzdem wird diese Form der Erkrankung weiterhin stark unterschätzt: Lediglich ein Drittel der in Deutschland Erkrankten erhält professionelle Hilfe. Dies liegt vor allem an Unwissen, Vorurteilen und dem immer noch vorherrschenden Stigma psychischer Erkrankungen. Die EDA hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern.

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Fotos von der Pressekonferenz in Berlin zum 15. Europäischen Depressionstag

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